Brettchenweben entdeckt

Mein erster Versuch Im Brettchenweben

Ich glaube hier ist eine Erklärung fällig. Kennt das Jemand 😉 ? Ich denke normales Weben bzw. den Prozess kennt Jeder. Jede Menge Fäden werden aufgereiht, jeder zweite davon etwas versetzt nach unten, so dass ein „Fach“ entsteht, durch den ein Schussfaden geführt wird. Danach wechseln die Fäden von unten ihre Position nach oben und wieder kommt ein Schussfaden. Es entsteht ein Gewebe. So entstehen Tuche mit dem typischen Muster, was man von Geschirrtüchern oder auch ganz klassisch von Jeans kennt.

Darstellung eines Gewebes. Quelle: Wikipedia

Beim Brettchenweben werden 2 – 16 Fäden pro Brettchen miteinander verdrillt. Technisch entsteht so kein Gewebe, sondern ein Zwirn. Die Verdrillung entsteht, indem man die Fäden durch Löcher in Brettchen bzw. Kärtchen fädelt und diese dann dreht. Es ist ein bisschen so, wie bei einer Marionette, bei der man das Kreuz mit den Fäden verdreht. Nach jeder Drehung der Brettchen wird auch hier ein Schussfaden eingelegt, der dafür sorgt, dass die einzelnen Zwirne zusammenhalten. Nur ein Zwirn ist ja langweilig. So entstünde nur eine Kordel. Daher nutzt man viele Zwirne, und damit viele Brettchen nebeneinander. So entsteht auch hier eine textile Fläche. Die Anzahl der Brettchen ist nicht wirklich begrenzt, aber ich denke mehr als 100 Brettchen sind schon nicht mehr praktikabel, allein, was die Anbringung auf einem Webrahmen angeht. Daher sieht man die entstandenen Websachen meist als Gürtel, Borten, Besätze oder ähnlich Schmales.

Das Material ist einfach zu beschaffen, für den Anfang reichen Spielkarten, in die man mit einem Locher an den Ecken Löcher einstanzt. Der Strang an Fäden wird zusammengefasst und mit einer Seite an einer Türkline, an der anderen Seite am eigenen Gürtel befestigt. So kann man die Spannung der Fäden selbst bestimmen. Für die Fäden kann man Wolle oder Strick- bzw. Häkelgarn verwenden.

Mein erster Versuch Im Brettchenweben

Mein erster Versuch Im Brettchenweben

Diese Art des Webens hat für mich tatsächlich ein ganz hohes Suchtpotential. Das sog. „Schären“, also das Auffädeln der Fäden in die Brettchen ist tatsächlich ein sehr langwieriger Prozess. Man muss sehr viel Konzentration mitbringen, jeden Faden in das richtige Loch zu bringen. Denn die Reihenfolge der Fäden ist meist durch ein Muster vorgegeben. An dieses Muster und die vorgegebene Drehreihenfolge der Brettchen muss man sich dann auch voll konzentriert halten, sonst erhält man schnell Fehler im Webbild oder gar ein ganz anders Muster (Zum Ausprobieren und Kennenlernen ist das aber kein Fehler, sondern auch mal ein glücklicher Zufall 😉 )

Da mich die Sucht nun tatsächlich befallen hat, habe ich in zusätzliche Materialien investiert. Darunter vernünftige Brettchen aus stabilem Karton, ein Schiffchen aus Holz und Angelwirbel, die das zu starke Verdrillen der Fäden hinter den Brettchen verhindert. Aktuell arbeitet mein Mann mit mir an einem kleinen, selbstgezimmerten Webrahmen, so dass die Spannung immer gleich bleibt und man die Arbeit auch mal zur Seite legen kann.

Mir schwebt vor, dass ich irgendwann schöne Armbänder erstelle, die sich auch zu verkaufen lohnt. Dafür verwende ich aktuell Maschinen-Stickgarn in Stärke 80 aus Polyester. Die Fäden haben einen tollen Glanz und mit ein wenig Metalleffekt Garn kombiniert wird es bestimmt ganz edel.

Erster Versuch eines feinen Armbands

Erster Versuch eines feinen Armbands

Das fertige Armband

Das fertige Armband

 

Zuletzt gibt es von mir noch Empfehlung, auf die ich in verschiedenen Facebookgruppen gestoßen bin. Wer sich näher mit dem Thema befassen möchte, kommt um diese beiden Dinge nicht drumherum:

WERBUNG (keine Affiliates)!

Das Buch von Claudia Wollny ist der Hammer! Es ist ausführlich und beschreibt für Anfänger geeignet, ist wunderschön, 4-farbig illustriert und enthält viele Muster mit denen Man direkt sein Können testen kann. Es ist obendrein noch zweisprachig auf Deutsch und Englisch, für mich ein weiterer Vorteil:
Claudia Wollny – Tablets at Work

Wer eigene Muster entwerfen oder die Technik des Webens weiter erlernen möchte, sollte sich das Programm Guntrams Tabletweaving Thingy anschauen. Am besten sucht man sich noch die Anleitung von Flinkhand dazu heraus, denn das Ganze ist nicht so trivial zu verstehen. Hinweis: Als ich die Seite besucht habe, hat nur der Download über den deutschen Mirror funktioniert. Ich gehe davon aus, dass das Projekt nicht weitergeführt wird, was wirklich sehr schade ist.

Guntrams Tabletweaving Thingy

So, ich bin dann mal wieder weben 😉

WIP: Shiny Set! Game

SET ist ein Spiel, das ich fast täglich spiele. Hier kann man es online spielen: https://www.setgame.com/set/puzzle . Es ist super einfach, dabei unterhaltsam und man kann es sogar gegeneinander spielen 😉 Ich bin immer erstaunt, wie wenig Leute dieses Spiel kennen.

Es geht darum, auf einem Feld von 3 x 4 Spielkarten Sets aus jeweils drei Karten mit bestimmten Eigenschaften zu erstellen. Diese Eigenschaften sind Farbe, Form, Anzahl, Muster. Von jeder Eigenschaft gibt es drei Ausprägungen. Zum Beispiel gibt es die Farben Rot, Grün, Lila. 3 x 3 x 3 x 3 macht 81 mögliche Karten.

 

Mögliche Eigenschaften der Karten

Für das Spielfeld werden 12 Karten davon zufällig ausgewählt und gelegt. Nun geht es daran ein Set von drei Karten zu finden, bei denen alle drei Ausprägungen einer der o.g. Eigenschaften unterschiedlich oder exakt gleich sind.

Set Kombination

Im Beispiel oben sind bei der Anzahl alle gleich, jedes zeigt ein Element. Bei der Farbe sind alle unterschiedlich, beim Muster sind alle unterschiedlich und in der Form sind alle unterschiedlich. Darunter ist kein Set zu sehen. Die Form ist bei allen gleich. Die Farbe bei allen unterschiedlich. Die Anzahl ist überall gleich. Aber das Muster ist leider nicht vollkommen gleich oder vollkommen unterschiedlich.

Das Spiel macht mir so viel Spaß, dass ich es gerne mehrfach hintereinander spiele. Die oben gezeigte Internetseite lässt das Spielen leider nur einmal täglich zu. Daher habe ich mir überlegt, das Spiel selbst zu programmieren. Ich habe JavaScript gewählt, weil ich damit die Darstellung auf einem HTML Canvas steuern kann. Der folgende Screenshot zeigt meinen aktuellen Stand:

Zwischenstand

Man erkennt, dass ich schon relativ weit gekommen bin, mir fehlt aber auch noch ein bisschen was 😉 Aktuell ruht das Projekt auf einem privaten Repository. Sobald ich fertig bin, werde ich es öffentlich stellen.

Mein Plan:

  • Grundgerüst erstellen (done)
  • Pseudocode schreiben (done)
  • Grafiken erstellen (done)
  • Darstellung der Grafiken auf dem Canvas (done)
  • Funktionen zur Erkennung eines Sets implementieren (done)
  • Darstellung der gefundenen Sets
  • Darstellung des Fehlerfalls, wenn die Auswahl KEIN Set ist
  • Spiel-Erklärung einbauen
  • Seite komplett responsiv gestalten

Übrigens ist die Mathematik dahinter recht interessant. Auch wenn ich dazu sagen muss, dass man dafür ein bisschen nerdig sein muss 😉 Dabei geht es häufig um die Frage, mit welcher Wahrscheinlichkeit man welche Anzahl von Sets in einem einzelnen Spielfeld finden wird. Wen es interessiert, der googlet an der Stelle schnell. Wer einfach nur spielen möchte, der probiert den Link oben aus oder kauft sich das Kartenspiel. Ich kann es nur empfehlen.

MagicaVoxel

Voxel-Knight

OMG – Der Hype hat mich erfasst. Isometrische Bilder oder vielmehr der isometrische Grafikstil ist seit ein paar Jahren in aller Munde, er ist tatsächlich nichts Neues. Für mich ist die Erstellung isometrischer Bilder allerdings immer noch ein Buch mit sieben Siegeln. Zuerst müsste ich mich stärker in das digitale Zeichnen mit meinem Wacom einarbeiten. So bin ich auch davon ausgegangen, dass es ein sehr sehr aufwändiger Prozess wäre, isometrische Ansichten in 3D zu generieren. Besonders welche im Voxel-, also im „Klötzchen“-Stil. Ich mag diesen Stil unglaublich gerne und habe etliche Ideen, was man damit machen könnte. Ehrlichgesagt habe ich die Umsetzung aber immer vor mir hergeschoben, den ich habe mich da mit Blender millionen kleine Blöcke positionieren sehen. Viel zu viel Arbeit – Besonders, wenn die Alternative darin besteht, das nächste Amigurumi zu häkeln. Irgendwer hat immer Geburtstag 😉

Aber zurück zu dem Bild. Beziehungsweise zu dem verknüpften Video, ich verlinke es hier gerne:

Author: Anna Lepeshkina (Sehr zu empfehlender Kanal)

Da steht doch MagicaVoxel im Titel? Kurz recherchiert: Es gibt ein kleines, kostenfreies! Programm zur Erstellung solcher Kunstwerke. Das musste ich sofort ausprobieren. Ich bin fast hinten über gefallen vor Begeisterung. Es wurde später am Abend und ich konnte leider nicht schlafen gehen. Da war zu viel weißer Platz auf dem Block vor mir, so viele Ideen mussten noch skizziert, so viele Videos anderer Künstler noch geschaut werden.

Der erste Eindruck des Programms ist es sehr sehr gut. Man stelle sich vor, man nutzt Blender. Reduziert um all die Funktionalitäten, die für Voxel-Art garnicht notwendig ist. Hier scheint alles sehr gut durchdacht worden zu sein. Man „malt“ die Voxel tatsächlich, wenn man die Maustasten gedrückt hält, kann man dann in alle Dimensionen ganze Flächen erstellen. Es gibt Modi zum Hinzufügen und zum Wegnehmen der Voxel. Einfärben funktioniert genauso über die „Mal“-Funktion. That’s it. Brauchen wir mehr? Der Einstieg ist sehr einfach, besonders, wenn man schon mal eine 3D Software benutzt hat. Hier sind es 20 statt 200 Buttons. Auch mal sehr beruhigend.

snap2016-06-11-22-31-48.png

Sowas lässt sich mit MagicaVoxel erstellen: Bild von: https://ephtracy.github.io/image/snap2016-06-11-22-31-48.png

Klar, gehört zu so einer 3D Software noch mehr. Alleine der Bereich des Renderings ist enorm wichtig. Aber wo man in Blender (und anderer Software) die Normalen betrachten kann, Hintergrundbilder festlegt, die Kamera und Lichter positioniert, ganze Animationen erstellt… nun, da wurde bei MagicaVoxel gespart. Zum Glück will ich sagen. Zuersteinmal: Animationen macht man hier nicht (Außer vielleicht Stop-Motion, durch die Erstellung vieler einzelner Bilder). Aber man kann das fertige Objekt in vielen Dateiformaten exportieren, die dann in einem Programm wie Blender oder Maya eingebunden und weiterverwendet werden können. Die Belichtung und die Kamerapositionierung ist auch einfach gehalten. Es gibt nur eine Kamera und die ist mein Viewport. Eine Belichtung über eine Sonne und einen Himmel ist vorhanden, die sind aber global zu sehen und können in der Intensität feinjustiert werden. Besonders, dass ich hier nicht so viele Möglichkeiten zum Einstellen finde, diese aber alle den gewohnten und gewollten Effekt erzielen und dabei noch schnell in der Oberfläche des Programms gefunden werden… Gut gemacht. Das freut mein UX-Herz 😉

Besonders geflasht bin ich von der schnell zugänglichen Weise, in der Materialien gehandhabt werden. Die Selektion der Material-Bereiche des Objekts erfolgt entweder komplett, oder man wählt die Farbe auf der Palette aus, die man den auszuwählenden Voxeln gegeben hat. Somit wird die Farbe quasi zum Material. Ein bisschen verkehrte Welt oder? Normalerweise weise ich ein Material zu, dieses bekommt dann zur besseren Visualisierung eine Farbe. Aber hey! Die Selektion geht so viel schneller und und ist dem Anwendungsziel nachempfunden. Perfekt.
Den Materialien können emmitierende, durchscheinende (Glas, inklusive Refraktion) und metallische Eigenschaften zugeteilt werden. Damit lässt sich schon fast alles machen, was man sich so ausdenken kann.

Das Rendering erfolgt relativ schnell, auch mit 1024 Samples. Man kann so fast live Änderungen vornehmen und weiterarbeiten.

Nun zum Wichtigesten: Die Software ist kostenlos, und obwohl sie in einer Alpha (Version 0.99.1) vorliegt, lief sie bis jetzt super stabil bei mir (ok, ein Test von einem Abend ist etwas kurz – Da kommt aber noch mehr, versprochen!). Das letzte Umdate fand am 12.03.2018 statt, ist also aktuell.

Ich mache mich mal auf die Suche, wie ich dem Entwickler einen Kaffee spendieren kann.

Paul der Chimp

Amigurumi Paul der Chimp

Hallo zusammen,

das hier ist Paul, der Schimpanse. Paul ist bei meiner ehemaligen Chefin eingezogen, quasi als Abschiedsgeschenk und um immer eine schöne Erinnerung in Ehren zu halten. Sie hat mir bereits geschrieben, dass Paul total auf Bananen abfährt. Aber das war ja eigentlich kaum anders zu erwarten, oder?

Pauls Anleitung ist super geschrieben, leider gibt es sie nicht mehr so ganz offensichtlich zu bekommen. Der Ersteller hat die Anleitung nämlich abgewandelt, jetzt finde ich das resultierende Amigurumi sie nicht mehr so knuffig. Aber überzeugt euch selbst:
https://amigurumi.today/naughty-monkey-amigurumi-pattern/

Wer ein bisschen pfiffig ist, kommt auch noch an die alte Anleitung, sogar mit den originalen Bildern. The Way Back Machine ist eine tolle Art, alte Sicherungsstände von Websites zu finden.
Gibt man hier die obenstehende Adresse ein, sagt einem TWBM, dass sie die Seite am 16.12.2017 gespeichert hat, siehe folgender Link:
https://web.archive.org/web/20171216222102/https://amigurumi.today/naughty-monkey-amigurumi-pattern/

Und da gab es dann tatsächlich noch die originale Anleitung (aus urheberrechtlichen Gründen kann ich diese hier natürlich nicht einfügen, sorry 🙁 )

Was haltet ihr davon?

Nadelfilz Debüt

Hella das nadelgefilzte Schaf

Nadelfilzen stand schon länger auf meiner (sehr langen und geheimen) Liste der noch auzuprobierenden Handarbeiten (zur Erzielung der Weltherrschaft 😉 ).
Dank Petra von Bastelfürst hat der Einstand wunderbar funktioniert. Sie hatte alles sehr professioniell vorbereitet und uns in einem Einführungskurs mit Grundwissen zu Wollarten, Farben, Nadeln und Techniken bestens versorgt. Hier sei noch einmal ein riesen Dank ausgesprochen!
Wir haben dann direkt mit einem eigenen Projekt angefangen, einem kleinen Schäfchen. Erst werden die einzelnen Körperteile gefilzt, dann verbunden und am Schluss bekommt das arme frierende Schaf noch echte Schafwolle. Gibt es eine bessere Art des Recyclings?

Auch wenn es ein paar mal laut „Au“ hieß, Blut ist keines geflossen, obwohl die Nadeln höllisch spitz sind. Beim Filzen ist halt auch ein bisschen Ruhe und Konzentration gefragt. Aber man kommt schnell in einen „flow“ und man genießt die meditative, wiederkehrende Bewegung und Arbeit. Erst Abends habe ich gemerkt, was ich getan habe. Schulter und Handgelenk haben schon ein wenig geschmerzt, so dass ich beim nächsten Mal definitiv ein paar Pausen mehr mit einbaue. Das war natürlich gestern nicht drin, da packt einen die Begeisterung und man will einfach nicht aufhören. Da ist es auch nicht hilfreich, wenn der Perfektionist in einem durchkommt. Auch das haben wir gelernt. Filzen ist eine tolle, vielfältige Arbeit, bei der man immer alles korrigieren, nacharbeiten oder umarbeiten kann. Ich bin einfach fasziniert.

Demnächst findet dann ein Großeinkauf in einem lokalen Woll-Laden statt. Mein Pinterest Board quillt schon über vor Inspirationen!

Generatoren für Freundschaftsbändchen

Mittlerweile ebbt der Hype für Freundschaftsarmbändchen schon langsam wieder ab. Eigentlich schade, die kurze Phase hat mir doch viel Freude bereitet. Manchmal musste ich schon grinsen, wenn ich an den typischen Schmuckständern in den verschiedensten Geschäften langgeschlichen bin. Die Bändchen haben wir früher selbst gemacht! Da waren die noch nicht so teuer 😉
Zugegeben, auch heute sind sie noch nicht teuer, besonders wenn man sie eben nicht im Laden kauft. Hätte ich die ganzen Bändchen, die ich früher auf dem Schulhof angefertigt habe, für den Preis verkauft…. meine Güte, ich wäre heute reich (und das nicht nur an Erfahrung). Hunderte von den Bändchen müssen es gewesen sein. Und wir sahen doch früher alle aus wie Wolfgang Petri, gebt’s doch zu! *lach*

Das schöne daran: Bei mir ist die Leidenschaft zu knüpfen geblieben. Ob ich die Freundschaftsbändchen auch mit 50 oder 60 Jahren noch tragen werde, weiß ich natürlich nicht. Aber wenn es so weitergeht mit mir, dann werde ich sie dann bestimmt noch knüpfen.
An Inspiration für Muster und Materialien mangelt es auf jeden Fall nicht. Bei Facebook und Instagram findet man jede Menge Personen und Gruppen, die dem gleichen Hobby nachhängen und täglich neue Kunstwerke präsentieren.
Hier möchte ich auch auf die Seiten http://www.braceletbook.com/ und http://friendship-bracelets.net/ hinweisen. Hier finden sich unglaublich viele Muster, die sich auch nach Anzahl an Fäden, Farben und Erstellern suchen lassen.
Zudem bieten beide Seiten einen eigenen Generator für „normale“, sowie Namens-Muster und sogar für Kumihimo. Die erstellten Muster wandern ins eigene Profil auf der Seite und können dort abgerufen werden.

Sammlung an Freundschaftsbändchen

Sammlung an Freundschaftsbändchen

Leider bin ich nicht ganz zufrieden mit dem Funktionsumfang der beiden Seiten, womit ich auch zum Grund für diesen Beitrag komme. Ist ein Muster erstellt, dann muss man es durch die Administration der Website genehmigen lassen. Außerdem kann man einmal erstellte Muster nicht mehr abändern oder Varianten (z.B. mit anderen Farben) erstellen. Aus Sicherheitsgründen macht das durchaus Sinn für die Website. Es wäre nicht schön, wenn es sinnlose oder anstößige Muster in die Sammlung schaffen oder es ein Muster gleich x mal gäbe. Den Datenmüll möchte niemand verantworten und aufräumen.
Leider macht es das für die Nutzer nicht immer einfach. Wie teile ich ein Muster? Wie erstelle ich eine Farbvariante? Wie ändere ich es im Nachhinein vielleicht noch einmal ab? Besonders schade finde ich auch, dass gerade bei http://friendship-bracelets.net/ nur sehr kleine Bilder zum Hochladen erlaubt sind. Meist erkennt man ein paar Farbkleckse… besonders schlimm, wenn das hochgeladene Foto schon keine gute Qualität hat. 50kb als Maximalgröße für ein Foto ist halt echt nicht mehr zeitgemäß 🙁

Bei meiner Recherche nach einer Lösung der Probleme bin ich auf den Bracelet Generator gestoßen. Hier finden sich tatsächlich alle Funktionalitäten die ich benötige. Die generierten Muster kann ich als Bilder oder wiederverwertbare .bracelet Dateien speichern und teilen. Die Erstellung der Muster geht leicht und schnell von der Hand und für zweifarbige Muster gibt es eine Zusatzfunktion, die aus einem gezeichneten Raster eine Musteranleitung generiert. Musterabschnitte, die gespiegelt sind, müssen nicht mehr per Hand gesetzt werden, sondern werden einfach gespiegelt generiert. Daher gibt es von mir eine klare Empfehlung für dieses Programm.

Ich denke ich werde mir eine Möglichkeit überlegen, die so erstellten Muster auf meinem Blog zur Verfügung zu stellen. Mein Traum ist immer noch ein eigener kleiner Almanach rund ums knüpfen. Wir werden sehen, was daraus wird 😉