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Ausbeute vom Büchermarkt

Ausbeute vom Büchermarkt

Dieses Wochenende hat in unserer Stadt wieder ein Büchermarkt stattgefunden. Normalerweise ist meine Ausbeute bei so etwas eher gering, da ich mich doch sehr auf das Fantasy-Genre spezialisiert habe. Diesmal war aber doch auch für mich einiges dabei. Neben Büchern von Ralf Isau, von dem ich immer schon mal mehr lesen wollte, habe ich sogar noch ein Buch von Terry Pratchett entdeckt, welches noch nicht in meinem Regal steht. Und ein Perry-Rhodan „Silberband“ war auch noch dabei.

Ärgerlich ist eigentlich immer nur, dass man so unvorbereitet vor der Menge an Büchern steht. Denn wenn man dann doch eines findet, ist man sich nie wirklich sicher, ob man es nicht vielleicht schon besitzt. Daher habe ich mir überlegt, ein neues Projekt in’s Leben zu rufen: Eine „persönliche Bibliotheks-App“. Die weiterführenden Ideen liste ich dann bald auf, wenn ich hier mein erstes Projekt online stelle.

So ein Ramsch!

Meine Errungenschaften vom Trödel

Ich habe heute tatsächlich nach gefühlten 15 Jahren das erste Mal wieder freiwillig einen Trödelmarkt betreten. Und das mit Absicht. Gesucht habe ich altes, silbernes Besteck um daraus Ringe und Armreifen zu biegen. Oder wie ich es gerne nenne zum „Basteln“. Leider haben sich die Trödelmärkte die letzten Jahren nicht verändert und ich war kurz davor wieder zu fahren als ich die ganzen gewerblichen Händler gesehen habe. Das war vor langer Zeit nämlich der Grund dafür, dass ich dort nicht mehr hin wollte. Aber gut, ich wollte den Weg ja auch nicht umsonst gemacht haben. Zwischen Handyschalen und einem mobilen Schlüsseldienst fand sich dann doch noch der ein oder andere traditionelle Tapeziertisch mit reichlich Kleinod. Silbernes Besteck ist nicht leicht zu finden, besonders da es auch genug Edelstahl-Besteck gibt, welches den Vorteil hat, eben nicht anzulaufen. Eine nette Standbesitzerin hatte tatsächlich noch eine Kuchengabel, die sie mir sogar geschenkt hat als sie erfuhr, was ich damit vorhabe. „Für Saucen und so weiter kann man die eh nicht verwenden“ hat sie mir dann noch verraten. „Die will keiner mehr, die laufen so schnell an“. Ich bin sehr gespannt, wie sich das Material dann in Ringform verhalten wird. Ein paar Stände weiter fand sich dann noch einen Sahnelöffel. Nach ein bisschen Handeln war auch dieser mein. Und dann gabs noch zwei kleine Löffel über deren Material ich nur mutmaßen kann. Sie lassen sich auf jeden Fall relativ leicht biegen. Zum Schluss habe ich noch ein bisschen Dekokram erstanden. Eine kleine Echt-Silber Schale die demnächst meinen Schmuck aufbewahrt und ein Metallkrönchen. Die kleine Holzschatulle gabs geschenkt dazu, bei der muss ich aber noch neue Stifte in die Schaniere einsetzen. Das sollte aber kein Problem sein. Mein Resümee: Trödelmärkte können wirklich ganz nett sein. Es gibt unglaublich viel zu endecken, aber am liebsten wärs mir trotzdem, wenn man wieder zu den Wurzeln zurückkehren würde. Ich benötige wirklich keine Glühbirnen, Plastik-Reizwäsche oder 354.355.257 Handyhüllen. Ich möchte stöbern und Schätze heben. Kann man denn da nichts machen?

Zum Schluss noch ein kleiner Tipp: Großflächig angelaufenes Silber reinigt man am einfachsten indem man es in Aluminiumfolie wickelt und mit kochendem Wasser übergießt. Das Ganze dann 4-5 Minuten stehen lassen. Die Alufolie kann auch in Schnipseln dazugegeben werden, soll aber besser funktionieren, wenn sie Kontakt zum Silber hat. Ich habe festgestellt, dass bei dem Prozess ein unangenehmer metallischer Geruch ensteht (Den man aber nur wahrnimmt, wenn man wie ich den Kopf direkt über das Behältnis hält um reinzugucken 😉 ) Wenn man das Silber dann aus dem Wasser holt lässt sich die dunkle Patina unter fließendem Wasser leicht abreiben.